Die Ausschreibung 2021

Die Ausschreibung richtet sich an Journalistinnen und Journalisten, deren Beiträge in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung gedruckt oder online erschienen sind.*

Der Preis würdigt die Leistung von hauptberuflich journalistisch tätigen Autorinnen und Autoren, die das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit lebendig erhalten.

Auf der Grundlage der von Theodor Wolff gesetzten Maßstäbe:

  • demokratische und gesellschaftspolitische Verantwortung, politischer Sensus,
  • gründliche Recherche, eingehende Analyse und breite Information,
  • Vorbildlichkeit in Sprache, Stil und Form, werden Beiträge ausgezeichnet, die ein bedeutsames Thema behandeln oder wegen ihres Neuigkeitsgehalts und der Art der Präsentation für einen wachen Journalismus beispielhaft erscheinen. Hierfür eignen sich besonders die klassischen journalistischen Stilformen – Hintergrundbericht, Reportage, Feature, Kommentar, Glosse und Leitartikel.

 

Der Journalistenpreis der Digitalpublisher und Zeitungsverleger – Theodor-Wolff-Preis (TWP) 2021 wird in fünf gleichrangigen Einzelpreisen von je 6.000 Euro vergeben. Je ein Preis würdigt herausragende Beiträge aus den Kategorien Reportage und Meinung, ferner das beste lokale Stück sowie das beste lokale Digitalprojekt; einen weiteren Preis gibt es für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Corona – Leben im Ausnahmezustand“. An einem vorgelegten Beitrag dürfen nicht mehr als zwei Autoren beteiligt sein. Eine Ausnahme gilt hier für das beste lokale Digitalprojekt.

*NEU: Der TWP öffnet sich erstmals auch für digitale journalistische Marken, hinter denen keine Zeitung gedruckt oder digital steht. Zugelassen werden journalistische Beiträge von hauptberuflich tätigen Journalistinnen und Journalisten, die vergleichbare Kriterien erfüllen. Dazu zählen u.a. eine privatwirtschaftliche Organisationsform des Publishers, eine professionelle Redaktion und die Existenz eines digitalen publizistischen Erlösmodells. Mehr dazu finden Sie auf der TWP-Website.

Wer schon einmal mit dem Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden ist, kann sich nicht ein zweites Mal bewerben.

Wie bewerben?

Jeder Bewerber kann

  • einen Artikel oder
  • eine Themenseite oder
  • einen Serienbeitrag einreichen. Bitte wählen Sie bei einer Serie den Text aus, der für die Arbeit exemplarisch besonders geeignet erscheint.
  • In der Kategorie bestes lokales Digitalprojekt sind selbstverständlich auch andere Formate (etwa Podcasts, innovative Grafiken oder Videos usw.) denkbar.

Die Bewerbung besteht aus zwei Elementen:

  1. Reichen Sie Ihren Beitrag bitte als Textdokument ein.
    Bei Artikeln, die ausschließlich online erschienen sind, laden Sie den Beitrag bitte ebenfalls als Textdokument hoch und geben zusätzlich den Link an, unter dem er veröffentlicht wurde.
    Bei lokalen Digitalprojekten geben Sie bitte einen Link
    an und erläutern ggf. in einer kurzen Beschreibung Inhalt und Zielsetzung des Projekts.
     
  2. Ihre Bewerbung ist erst dann vollständig, wenn uns der Bewerberbogen mit Ihren persönlichen Angaben vorliegt. Ihre Angaben wie Ihren Beitrag laden Sie bitte auf unserer Website hoch: www.theodor-wolff-preis.de


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an twp@bdzv.de

Bewerbungsfrist

Bis spätestens 31. Januar 2021 (24.00 Uhr) müssen die Beiträge vorliegen.

Die Jury wird im April pro Kategorie die drei jeweils besten Beiträge nominieren. Am Tag der Preisverleihung, dem 9. Juni 2021 in Berlin, wählt die Jury aus den Nominierten die Gewinner aus. Diese werden bei der Preisverleihung bekannt gegeben.

 

Fragen und Antworten Die meistgestellten Fragen und Antworten zur Ausschreibung

Der Artikel muss in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung oder deren Magazin gedruckt oder online erschienen sein.

Zu den Sonntags- und politischen Wochenzeitung sowie deren Magazinen zählen die folgenden Titel:

Überregionale Zeitungen

  • Bild
  • Das Handelsblatt
  • Die Welt
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
  • Frankfurter Rundschau
  • Süddeutsche Zeitung
  • taz – die tageszeitung

 

Wochenzeitungen

  • Bild am Sonntag
  • Die Zeit
  • Der Freitag
  • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
  • Jüdische Allgemeine
  • Jungle World
  • Welt am Sonntag

 

Magazine von Wochenzeitungen

  • SZ Magazin
  • Zeit Magazin
  • Chrismon

Ja. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mail diese drei Anhänge enthält:

  1. Den Artikel in geforderter Formatierung (11 Punkt Schriftgröße und 1,5-facher Zeilenabstand) im Word-Format.
  2. Den ausgefüllten Bewerberbogen.
  3. Ein PDF des erschienenen Artikels. Schicken Sie diese E-Mail bitte bis spätestens 31. Januar 2020 an: 

Nein, jeder Bewerber kann sich pro Jahr nur mit einer einzigen Arbeit beteiligen.

Nein, dies erledigt die Jury.

Nein, jeder Bewerber darf sich pro Jahr nur mit einer einzigen Arbeit beteiligen. Wenn Sie einen Text einreichen wollen, der gemeinsam mit einem Kollegen entstanden ist, dann ist das Ihr einziger zugelassener Beitrag für dieses Ausschreibungsjahr. Sprechen Sie sich deshalb bitte auch immer mit Ihrem Co-Autor über die Bewerbung ab, damit er ebenfalls nur diesen einen Text einreicht.

Nein, es sind nur Texte zugelassen, an denen nicht mehr als zwei Autoren beteiligt waren.

Ja. Voraussetzung für die Bewerbung ist nur, dass Sie hauptberuflich als freier Journalist tätig sind, Ihren Unterhalt also vornehmlich durch die journalistische Tätigkeit bestreiten.

31. Januar 2020. Es gilt der Poststempel. Bitte reichen Sie die Arbeiten aber zu diesem Zeitpunkt vollständig – wie in der Ausschreibung verlangt – ein. Bewerbungen per Fax können nicht akzeptiert werden.

Ja, nur mit dem Bogen ist die Bewerbung vollständig. Bitte geben Sie darauf Ihre Privatanschrift und Mailadresse an, da wir die Kommunikation rund um die Bewerbung gegebenenfalls über die private Adresse erledigen.

Download Bewerberbogen

Nein, die Arbeiten müssen in deutschen Zeitungen erschienen sein.

Nein, für den Theodor-Wolff-Preis – den Journalistenpreis der deutschen Zeitungen, sind nur Artikel aus Zeitungen zugelassen.  

Ja. Schicken Sie dazu bitte die Texte trotzdem im Word-Format, damit sie für die Jury gut lesbar sind.

Ja, Sie sollten dazu aber bitte einen Beitrag auswählen, der exemplarisch für den Ansatz der Serie steht. Sie können in dem Begleitschreiben das Konzept der Serie kurz skizzieren (wie viele Teile, in welchem Zeitraum, in welchem Umfang etc.). Entscheidend ist bei der einzureichenden Vorlage immer die Lesbarkeit des Textes für die Jury. Die Juroren lesen jedes Jahr mehrere Hundert Texte, deshalb ist es umso wichtiger, dass alle Dokumente den geforderten Vorgaben entsprechen: Formatieren Sie das Dokument bitte mit Schriftgröße 11 Punkt und 1,5 fachem Zeilenabstand.

Nein, es muss nachvollziehbar sein, dass der Beitrag auch erschienen ist.

Ja, aber bitte denken Sie daran, dass Sie auf der Vorlage an den Seitenrändern genügend Platz lassen, damit beim Kopieren nicht Zeilen „verloren“ gehen.

Besser nicht, da Ihre Vorlage für die Jury kopiert wird und die Lesbarkeit leiden könnte: Die Kopie einer Kopie erleidet erfahrungsgemäß einen deutlichen Qualitätsverlust.

Ja, bitte – für die Jury ist nur der Text und nicht die Aufmachung des Artikels entscheidend.

Ja, das ist möglich, aber achten Sie bitte auch hier auf eine gute Lesbarkeit. In den Archiven sind Texte oft in kleinster Schrift und mit einzeiligem Zeilenabstand abgespeichert: Falls Ihre Vorlage nur so existiert, können Sie den Text markieren, kopieren und in ein Word-Dokument einfließen lassen. Formatieren Sie ihn dort bitte in der verlangten Größe (11 Punkt, mit 1,5 fachen Zeilenabstand) und drucken Sie ihn dann aus oder schicken das Dokument per Mail.