Kurzbiographie

Nina Grunenberg

1936 in Dresden geboren und dort von 1942 bis 1950 zur Schule gegangen, 1950 bis 1954 Ursulinen-Gymnasium in Köln. 1954 bis 1957 Buchhändler-Lehre.

1958 bis 1965 freie Journalistin, u.a. für den Westdeutschen Rundfunk und die Hamburger Wochenzeitung Die Zeit. 1965 bis 1969 Länderspiegelkorrespondentin der Zeit für Nordrhein-Westfalen. Seit 1969 Redakteurin in Hamburg: bis 1974 als Redakteurin für Bildungs- und Hochschulpolitik, von 1974 bis 1984 politische Reporterin, von 1984 bis 1987 mit Sitz in Paris.

Von 1987 bis 1995 stellvertretende Chefredakteurin der Zeit, von 1992 bis 1994 zugleich Ressortleiterin der Redaktion Wissen, von 1995 bis 2001 Chefreporterin, seitdem Autorin.

Verheiratet mit dem Astrophysiker Professor Dr. Reimar Lüst.

Auszeichnungen: Theodor-Wolff-Preis 1974 und Quandt-Medienpreis 1990.

Buchveröffentlichungen:

Die Journalisten, 1967

Vier Tage mit dem Bundeskanzler, 1976

Schweden-Report (Co-Autorin), 1981

Japan-Report (Co-Autorin), 1981

Reise ins andere Deutschland (Co-Autorin), 1986

Die Chefs, 1990

Wo die Macht spielt, 2000

Die Wundertäter. Netzwerke der deutschen Wirtschaft, 2006

Mitgliedschaften:

Mitglied im PEN seit 1972

Mitglied im Wissenschaftsrat von 2000 bis 2009.